3. April 2012

Osterholzer Kreisblatt: Neuer Juso-Vorstand ist durchgestartet

Osterholzer Kreisblatt, 31.03.2012

Osterholzer Kreisblatt: Der neue Vorstand der Jugendorganisation der Sozialisten im Landkreis Osterholz ist nach seiner Wahl durchgestartet. Bei einem ersten Vorstandstreffen konnte er bereits neue Mitglieder begrüßen. Auch eine Internetplattform wurde eingerichtet. An weiteren Plänen wird gefeilt.

 Von Peter Von Döllen:

Osterholz-Scharmbeck. Die Arbeit der Jusos im Landkreis Osterholz soll noch aktiver und offener werden. Die örtlichen Vertreter der Nachwuchsorganisation der Sozialdemokratischen Partei (SPD) wollen Jugendthemen in Erinnerung rufen. Dazu gehöre es, auch die Politik der eigenen Mutterpartei zu beeinflussen.

Im Januar wurde ein neuer Vorstand der Jungsozialisten (Jusos), Unterbezirk Osterholz gewählt. Erste Aufgaben hat er schon erledigt. Jetzt trafen sich Vorstandsmitglieder, Mitglieder und Interessierte zu einer weiteren öffentlichen Vorstandssitzung in der Geschäftsstelle der SPD. Paula Kramer und Alexander Piehl vom Bezirksvorstand waren zur Unterstützung dazugestoßen.

“Wir haben schon einige neue Mitglieder gewinnen können”, freute sich der Vorsitzende Yunes Emir über erste Erfolge. Mitgliederwerbung ist auch eines der wichtigsten Ziele der neuen Mannschaft. “Wir wollen zeigen, dass Politik keine langweilige Sache sein muss”, erläuterte Vorstandsmitglied Sarah Hoppe, die selbst vor Kurzem in den Stadtrat von Osterholz-Scharmbeck nachrückte. Dort will sie die Interessen der Jugend vertreten. Doch auch andere sollen mitmachen. Mehr und bessere Kommunikation könnte bewirken, mehr Jugendliche für politische Arbeit zu mobilisieren.

“Die Homepage war lange ein Schwachpunkt”, findet Jannis Okun. Das wird sich jetzt ändern, verspricht Emir. Eine neue Plattform (www.jusos-kreis-osterholz.de) ist schon eingerichtet und soll möglichst schnell ausgebaut werden. Die Jusos wollen dort über die Struktur und Aktuelles berichten. Grundlage ist ein modernes System, das Möglichkeiten für Interaktion offenlässt. Dazu kommt ein frisches Design, um Jugendliche besser ansprechen zu können. “Junge Leute gehen nicht in eine Geschäftsstelle, um sich zu informieren”, glaubt Emir. Eine Homepage sei ein modernes Mittel, dessen sich die Jugend bedient.

 

Sommerparty geplant

Der dreizehnjährige Fabian Schock kann das bestätigen. Er ist schon 2011 bei den Jusos eingetreten, wusste aber nichts über den Verband in seiner Nähe. “Ich habe eine Mail von Yunes Emir bekommen und bin heute hier, um mir das anzusehen”, erzählte er. Hier hat er die Möglichkeit, mitzugestalten. Er ist mit seinem ersten Besuch zufrieden.

Frischer Wind soll aber vorrangig auch in die politische Arbeit des Verbands kommen. Bei der Sitzung wurde eine lange Liste erstellt. Darauf finden sich Punkte wie Treffen mit dem Jugendhaus M56, dem Kreisschülerrat und älteren Mitmenschen. “Den Dialog zwischen den Generationen halte ich für wichtig”, sagte Emir.

Außerdem planen die Mitglieder eine Aktion gegen Rassismus. Erste Überlegungen gibt es schon. Doch noch ist offen, wie so eine Aktion aussehen könnte. Auf jeden Fall wollen die Jugendlichen ein Zeichen setzen. Daneben wird mit einem Grillabend und einer Sommerparty das Gesellige nicht zu kurz kommen.

“Natürlich werden wir unsere Landtagskandidaten Jürgen Kuck und Daniela Behrens im Wahlkampf unterstützen”, versichert Emir. Hauptziel müsse aber sein, Jugendthemen zu vertreten. Die SPD sei beispielsweise bei der Bildungspolitik auf dem richtigen Weg. Aber die Jusos wollen sich in Erinnerung rufen, erklären, was sie bewegt. “Es ist wichtig, das Parteiprogramm entsprechend zu beeinflussen”, meint Emir. Der Vorstand mit Yunes Emir (Vorsitzender), Sarah Hoppe, Hussein Özalp (beide stellvertretende Vorsitzende), Gerald Baugatz (Finanzverantwortlicher) und Jannis Okun (Beisitzer) wollen dafür eintreten. Mitstreiter sind willkommen.

 
 
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